RE-FORMED Form im Wandel – Aufbruch im Denken

Dialogisch und multimedial angelegte Ausstellung im Kunstraum hase29 und im Kirchenraum von St. Marien. 14.05. bis 06.08.2017.

Wie und wo lässt sich die Reformation noch heute in unserer Alltagskultur, der Stadt und der Gesellschaft als ästhetische Form ablesen? Das fragen sich deutsche und niederländische Künstlerinnen und Künstler in der dialogisch und multimedial angelegten Ausstellung. 
Im Kunstraum hase29 der Gesellschaft für zeitgenössische Kunst Osnabrück werden Werke von Lis Schröder (Münster), Oliver Grajewski (Berlin), Anna Lange (Niederlande) und Sigrid Sandmann (Hamburg) präsentiert. Im Kirchenraum St. Marien zeigt Susanne Tunn (Wittmannsdorf/Brandenburg) ihre künstlerische Intervention ES – Ecclesia & Synagoga.
Termin/Ort: 14. Mai bis 06. August 2017 | Ort: Kunstraum hase29, Hasestraße 29, 49074 Osnabrück sowie St. Marien, Osnabrück.
Eröffnung: 14. Mai 2017, 11:30 Uhr, Kunstraum hase29, Hasestraße 29, anschließend Besichtigung der künstlerischen Intervention in St. Marien
Öffnungszeiten: Kunstraum hase29: Di, Mi, Fr 14-18 Uhr, Do 16-20 Uhr, Sa 11-15 Uhr,
St. Marien: zu den Öffnungszeiten der Kirche. Veranstalter: Gesellschaft für zeitgenössische Kunst e.V., Kirchengemeinde St. Marien.
Rahmenprogramm zu RE-FORMED: 
Freitag, 19. Mai, 11 - 13 Uhr, Podiumsdiskussion in der Marienkirche, „Formen bilden – Formen stiften“, Moderation: Pastor Dr. Frank Albrecht Uhlhorn, St. Marien mit Susanne Tunn, Künstlerin, Prof. Dr. Christoph Dahling-Sander, Hanns-Lilje-Stiftung, Regionalbischöfin Dr. Birgit Klostermeier, Prof. Helen Koriath, Kunsthistorisches Institut der Universität Osnabrück und Elisabeth Lumme, Gesellschaft für zeitgenössische Kunst
Dienstag, 30. Mai um 19 Uhr, Vortrag „Kunstvereine als Ort für die Kunst von morgen I Über die Anfänge einer deutschen Institution und ihre Rolle heute“ von Meike Behm, Vorsitzende ADKV Berlin, im Anschluss Podiumsdiskussion Mittwoch, 14. Juni um 19 Uhr Künstlerinnengespräch mit Elisabeth (Lis)Schröder
Sonntag, 18. Juni , 11 Uhr und 18 Uhr „Nipple Jesus“ Theatersolo von Nick Hornby. Im Anschluss an die Aufführungen findet jeweils eine Diskussion mit dem Publikum statt. In Anwesenheit der Regisseurin Kathrin Mädler diskutieren Prof. Helen Koriath, Universität Osnabrück, die Künstlerin Hiltrud Schäfer, die Studentin der Kunstgeschichte Anna Nezel sowie Elisabeth Lumme, Ko-Kuratorin der Ausstellung RE-FORMED. Der gefeierte britische Popliterat Nick Hornby hat mit seinem rasanten, höchst komischen „Nipple Jesus“ ein Solo für einen virtuosen Schauspieler verfasst und zugleich eine pointierte, hintersinnige Auseinandersetzung mit der Frage: WAS IST KUNST? Regie: Kathrin Mädler (Intendantin des Landestheaters Schwaben). In der Rolle des Museumswärters Dave: Jens Schnarre. Karten erhältlich: Tourist Information Osnabrück | Osnabrücker Land, Bierstraße 22-23 und Kunstraum hase29 . VVK 16,50 € inkl. Gebühr (ohne Ermäßigung). AK 17,00 €, 50 % Ermäßigung für Schüler, Studierende und Schwerbehinderte 1,- € für Kukuk-Inhaber (begrenzte Anzahl)
Donnerstag, 20. Juli um 19 Uhr Künstlergespräch mit Oliver Grajewski, moderiert von Jens Meinrenken, Gründungsmitglied des Deutschen Comicvereins und Co-Autor des Comic Manifests Kunstvermittlung 17. - 21. Juli von 11 – 15 Uhr, „KRACH BUMM BÄNG ZACK, Erzählen mit Comics“, 11 – 15 Jahre, Teilnahme kostenlos! 24. - 28. Juli von 10.30 bis 15.30 Uhr, „Von Graffiti bis Infotafel: Schriften in unserer Stadt“, 11 – 15 Jahre, Teilnahme kostenlos! Anmeldung über Ferienpass Osnabrück oder StadtteilTreff Haste Gruppenführungen für Erwachsene und Workshops für Schulklassen nach Terminvereinbarung.
Förderer: Hanns-Lilje-Stiftung, Stadt Osnabrück, Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V., Herrenteichslaischaft Osnabrück, Dr. Buhmann Stiftung
Weitere Informationen: www.gzk-os.de/programm/