Kongress: Religionen, Reformen und gesellschaftlicher Wandel - Wirtschaft, Politik und Bildung

Der interreligiös ausgerichtete Kongress verknüpft Fragen des gesellschaftlichen Wandels in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Bildung mit Fragen der Reformfähigkeit der Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam. Abendvorträge am 22.02. mit Ministerpräsident Stephan Weil sowie am 23.02. mit dem EKD Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm (im Rahmen der Osnabrücker Friedensgespräche).

Gesellschaften sind ständigen Wandlungsprozessen unterworfen. Vor 500 Jahren stieß die Reformation einen gesellschaftlichen Wandel an, der bis heute wirksam ist. Migrationsbewegungen und die Globalisierung sind die gegenwärtig am stärksten wirksamen Faktoren, die Veränderungsprozesse weltweit prägen. Religionen waren Initiatoren und Träger gesellschaftlichen Wandels, haben aber auch auf gesellschaftlichen Wandel reagiert. Und auch heute noch sind sie Akteure gesellschaftlicher Wandlungsprozesse, ob befördernd oder hemmend. Der Kongress „Religionen, Reformen und gesellschaftlicher Wandel“ widmet sich sowohl der historischen Betrachtung von Reformen in den monotheistischen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam, als auch der Betrachtung gegenwärtiger Entwicklungen. Gefragt wird insbesondere nach der wechselseitigen Abhängigkeit von gesellschaftlichen Wandlungsprozessen und Reformbewegungen in den Religionen und hier insbesondere in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Bildung. Können die Religionsgemeinschaften in ihrer gegenwärtigen Verfasstheit sich vollziehende oder notwendige gesellschaftliche Wandlungsprozesse in diesen Bereichen konstruktiv befördern? Oder berührt die Reformfähigkeit der Religion irgendwann ihre eigene Identität? 
Termin/Ort: 22. - 23. Februar 2017, Universität Osnabrück,Neuer Graben 29 / Schloss
Flyer zum Download
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