Kooperationsprojekte für Schulen

"Türen in die Zukunft" - Schüler gestalten Thesentüren

Wir können auch anders - Das würde ich heute gerne an eine Kirchentür nageln!
„Türen in die Zukunft“ – Schüler gestalten Thesentüren"
Für den Erfolg und die Verbreitung von Luthers Lehre war neben der Erfindung des Buchdrucks sicher auch seine ausdrucksstarke Sprache mit verantwortlich. In diesem Kooperationsprojekt für Schullen geht es genau darum: Schüler und Jugendliche sind gefragt, mit ihren eigenen Ausdrucksmitteln und Worten ihre Forderungen an unsere Gesellschaft und Kirche zu formulieren. Was muss sich verändern, wie müssen wir uns verändern, damit Zukunft positiv gelebt werden kann?  Denn - so Luhter: „Man muss die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gassen, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselbigen auf das Maul sehen, wie sie reden, und darnach dolmetschen; da verstehen sie es denn […]." (Martin Luther, Sendbrief vom Dolmetschen, 1530)
Als „Träger“ der entwickelten Gedanken und Thesen dient dabei die Tür: Sie ist symbolischer Ausgangspunkt der Reformation und versinnbildlicht zugleich den Weg in eine Zukunft, die „dahinter“ liegt.
Was ist das Ziel? Das vom Kirchenkreis Osnabrück initiierte und von der Bohnenkamp-Stiftung geförderte Projekt soll Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich auf kreative Weise mit der Reformation und ihrer Bedeutung für die Gegenwart auseinanderzusetzen. Die gestalteten Türen werden zum Abschluss des Projekts an zwei Terminen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert: 1. im Rahmen der Osnabrücker Kulturnacht am 26. August 2017; 2. am Reformationstag, 31. Oktober 2017. Die Türenausstellung soll Anlass zum Verweilen, Nachdenken und Diskutieren geben.
Wer kann mitmachen?
Alle Schulformen in Stadt und Landkreis sowie verschiedene Fachrichtungen (Religion, Geschichte, Deutsch, Kunst, Politik) sind angesprochen, sich zu beteiligen. Dabei sind Kooperationen unterschiedlicher Fachrichtungen einer Schule denkbar und wünschenswert. Pro Schule ist zunächst eine Tür vorgesehen; auf Anfrage können ggf. mehrere Türen zur Verfügung gestellt werden.
Welche Unterstützung bieten wir an? 
Herstellung sowie An- und Abtransport der stabilen Vollholztüren (s. Foto unten; Werkgemeinschaft DIE BRÜCKE Bramsche GmbH) zur jeweiligen Schule. Bewerbung des Projekts im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit „500 Jahre Reformation - Region Osnab-rück“ sowie Fotodokumentation aller Beiträge.  Organisation und Durchführung der öffentlichen „Türen-Ausstellung“ zu 2 Terminen inkl. der Transporte  Begleitung durch eine Projektmitarbeiterin, die den Schulen als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht.
Welchen Beitrag leisten die Schulen?
 Eigenverantwortliche Gestaltung der Türen im Rahmen des Unterrichts, bzw. an Projekttagen  Kurzbeschreibung zu Prozess, Ideen, Umsetzung, Aussage  Materialeinsatz zur Gestaltung der Tür (Farben etc.)
Zeitplan
Bis Februar 2017 Verbindliche Anmeldung per Mail (Kontakt s.u.)
April 2017 Anlieferung der Türen
April – Juni 2017 Umsetzung der Türengestaltung in den Schulen
August 2017 Abholung der Türen für die Ausstellungstermine
November 2017 Rücktransport der Türen zu den Schulen (falls gewünscht)
Ausstellungstermine:
Ausstellung auf der Kulturnacht: 26.08.2017
Ausstellung am Reformationstag: 31.10.2017
Anmeldung bis zum 24.02.2017 unter: thesentueren2017@kirchenkreis-osnabrueck.de Ansprechpartnerin bei Rückfragen: Jana Cordes |05 41 - 8 14 11 89.
Die Tür lässt sich öffnen und von beiden Seiten gestalten. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihre vollständigen Kontaktdaten an, so dass wir Sie über den weiteren Projektablauf informieren können.
Ein Projekt der Trägergemeinschaft „500 Jahre Reformation – Region Osnabrück“, gefördert von der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung
Info-Folder zur Anmeldung 

Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung
Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung

"Der beste Gott" - Interreligiöses Musiktheater

Wie leben junge Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen in einer Gesellschaft der Vielfalt? Gibt Glauben Orientierung oder sind es Demokratie und Menschenrechte? Sind es überhaupt diese oder ganz andere Fragen, die sich junge Menschen heute stellen? 
Die Antworten hierauf gibt das Musiktheaterstück „Der beste Gott“, das in Schul- und Abendaufführungen präsentiert wird. 
Das Musiktheater Lupe und das Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück laden Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 25 Jahren ein, ihre Fragen zu stellen und im Gespräch mit anderen nach Antworten zu suchen. Auf dieser Basis erarbeiten die Teilnehmer im Frühjahr 2017 ein Musiktheaterstück unter dem Titel „Der beste Gott“.
Öffentliche Abendaufführungen: Sonntag, 23. April 2017, 19 Uhr (Premiere) | Mittwoch, 3. Mai 2017, 19 Uhr Ort: Haus der Jugend, Große Gildewart 6-9 | Eintritt: 8 €, erm. 6 €
Aufführungen für Schulen: mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion:
Montag, 24. April 2017, 9.00 und 11.30 Uhr | Dienstag, 25. April 2017, 9.00 und 11.30 Uhr
Mittwoch, 3.Mai 2017, 9.00 und 11.30 Uhr | Donnerstag, 4.Mai 2017, 9.00 und 11.30 Uhr
Ort: Haus der Jugend, Große Gildewart 6-9 |Eintritt: 3 €
Veranstalter: Stadt Osnabrück/Büro für Friedenskultur, Musiktheater Lupe, Projekt „Judentum begreifen“ Förderer: Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Stiftung Sparkasse Osnabrück, Osnabrücker Friedensgespräche
Kontakt und Anmeldung: grewe.c@remove-this.osnabrueck.de, Tel: 0541 323 2287.