500 Jahre Reformation in Osnabrück Stadt und Land

In den Kunsträumen von 40 Schulen aus Stadt und Landkreis entstehen 50 Thesentüren

Pressemitteilung:
500 Jahre Reformation in Osnabrück Stadt und Land

 „Reformation ist auch ein Bildungsthema. Deshalb sind uns in der Trägergemeinschaft Angebote wichtig, die es Jugendlichen und Schülern ermöglichen, ihre Gedanken und Anknüpfungspunkte zum Thema Reformation und Gesellschaft mit eigenen Mitteln zum Ausdruck zu bringen. Das Projekt „Türen in die Zukunft“ bietet hierfür einen ganz praktischen Rahmen“, so Birgit Klostermeier, Landessuperintendentin im Sprengel Osnabrück und Sprecherin für die Trägergemeinschaft „500 Jahre Reformation – Region Osnabrück“. 40 Schulen, 50 massive Türen und viele hundert Mitwirkende Bei dem Projekt „Türen in die Zukunft“ bringen Schülerinnen und Schüler ihre Forderungen und Vorstellungen zur Zukunft der Gesellschaft auf einer massiven Thesentür zum Ausdruck. Beteiligt sind alle Schulformen von der Grundschule bis zur Berufsbildenden Schule aus Stadt und Landkreis Osnabrück. Der Blick in die Kunst- und Werkräume der Schulen offenbart die Vielfalt der Ideen, Themen und Ansätze der Türen-Künstler. Die Diakonie Pflegeschulen in Osnabrück nehmen sich die Forderungen der Pflege-Charta vor: Wunsch und Wirklichkeit werden auf der Vorder- und Rückseite ihrer Thesentür deutlich. Am Ratsgymnasium stellen sich die 6. Klassen aus dem evangelischen Religionskurs die Frage „Was hat uns in der Hand? Wovon werden wir gesteuert?“ Beim EMA geht es um die Schrift. Graffiti sei heute die angemessene Ausdrucksform, um Protest provokant im öffentlichen Raum sichtbar zu machen, so Kunstlehrer Thomas Johannsmeier. An den Berufsbildenden Schulen am Pottgraben gestalten die medizintechnischen Fachangestellten ihre Tür als zweigeteilten Blick auf die Welt: Schwarz-weiß und negativ auf der einen, visionär und hoffnungsvoll auf der anderen Seite. Ausstellung zur Kulturnacht Bis zu den Sommerferien haben die Schulen Zeit für die Gestaltung ihrer Tür. Zur Kulturnacht am 26.8. werden alle 49 Türen am Domhof in Osnabrück aufgestellt. Die 50. Tür soll als Bürgertür von den Besuchern der Kulturnacht gestaltet werden. Nach der Ausstellung am 26.08. werden die Türen zum Reformationstag am 31.10. zwischen Dom und St. Marien zu sehen sein. Die Idee aus dem Kreis der Schulen wurde in der Trägergemeinschaft gemeinsam zu dem Projekt „Türen in die Zukunft“ entwickelt. Die Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung unterstützt das Schulprojekt. Die 50 Türen wurden von Werkgemeinschaft „DIE BRÜCKE“ in Bramsche gebaut, deren Auszubildende ebenfalls eine Tür gestalten.

Kontakt für die Presse: Brigitte Neuhaus | 0541 44028411 | 0179 9361272 | 2017@kirchenkreis-osnabrueck.de
Bilder werden bei Bedarf gerne zugeschickt. Bildunterschriften: 1. Pflege-Charta. Forderungen auf der Thesentür der Diakonie Pflegeschulen Osnabrück. 2. Graffiti – Forderungen aus dem Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium. 3. Die Welt in Schwarz-Weiß, Berufsbildende Schulen am Pottgraben. 4. Wovon sind wir abhängig? Nachrichtenpuppe, Ratsgymnasium.